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09.09.2014

Ausstellung im Schloss: Hinter den Höfen

Ausstellung im Schloss: Hinter den Höfen

Malerei, Zeichnungen, Aquarelle und Holzschnitte von Jochen Weise
Hannover/Neustadt a. Rbge. In vielen Ortschaften der Region gibt es eine Wege- oder Straßenbezeichnung „Hinter den Höfen“. Was man entdeckt, wenn man einen Blick wirft auf die Orte, die sich an der Peripherie dieser Ortschaften verbergen – versteckt, unaufgeräumt und vernachlässigt – , das zeigen die Malereien, Zeichnungen, Aquarelle und Holzschnitte von Jochen Weise. Seine Ausstellung mit dem Titel „Hinter den Höfen“ ist vom 20. September bis 2. November 2014 in Schloss Landestrost in Neustadt am Rübenberge zu sehen. Eröffnet wird die Schau am Freitag, 19. September 2014, um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Für seine Ausstellung in Schloss Landestrost suchte Jochen Weise zwei Jahre lang Motive „Hinter den Höfen“ – Scheunen, Schuppen und Verhaue, die aus dem Blickfeld genommen sind. Mit dem Fahrrad und zu Fuß erkundete der hannoversche Künstler Landstriche in der Region, er fotografierte oder malte „plein air“ und vollzog damit eine Bestandsaufnahme ländlicher Erscheinungsbilder, außerhalb dörflicher Geschlossenheit. Die entstandenen Bleistiftzeichnungen, Aquarelle, Ölbilder und Holzschnitte sind in der Ausstellung „Hinter den Höfen“ zu sehen.

„Meine Arbeiten sind eine Art Bestandsaufnahme ländlicher Erscheinungsbilder, außerhalb dörflicher Geschlossenheit, Abbildungen auf sich selbst bezogener Konstruktionen mit Ortsbezogenheit und Heimatbezug“, erklärt Jochen Weise. „Ich male Ruheplätze ausgedienter Landwirtschaftsgeräte mit Restbeständen von Baumaterialien, baufällige Schuppen, kuriose Eigenarchitekturen von Scheunen, Drahtverhaue, Unterstände auf Hundeübungsplätzen und bizarre Jägerstühle, schlichte Architekturen und bröckelnde menschliche Hinterlassenschaften im Naturumfeld. Das sind für mich Refugien der Stille und Varianten der Einsamkeit.“

Jochen Weise wurde 1946 in Gleichen bei Göttingen geboren. Von 1961 bis 1970 war er Werkzeugmacher und von 1964 bis 1990 Fußballtorwart bei Göttingen 05, Hannover 74, SV Meinersen und anderen Vereinen. Von 1970 bis 1974 studierte Weise Malerei an der Fachhochschule Hannover, von 1974 bis 1976 an der HBK Braunschweig. Von 1979 bis 1985 war er als Galerist tätig. Seit 2006 ist Jochen Weise Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Hannover. Er lebt und arbeitet in Hannover und im Künstlerhaus Meinersen.

Öffnungszeiten: Mi. bis Fr., 15.00 – 18.00 Uhr, Sa. und So., 14.00 – 17.00 Uhr, und zu den Konzerten.

(Pressemitteilung Region Hannover, 09.09.2014)

   

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