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31.05.2012

Nach dem Vorbild Mondrians: Förderschülerinnen und Förderschüler gestalten Lichthof

Kunstprojekt an der Eberhard-Schomburg-Schule in Laatzen
Hannover/Laatzen. Farbakzente setzen: Im Zuge eines Kunstprojekts haben 14 Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung einen Lichthof in der Eberhard-Schomburg-Schule neu gestaltet. In Zusammenarbeit und unter Anleitung des Laatzener Künstlers Udo Hetmeier wurden an den Wänden des kleinen Innenhofes einfarbigen Holzplatten angebracht. Als Inspirationsquelle und Vorbild dienten die berühmten Werke des niederländischen Künstlers Piet Mondrian.

„Mit vielen Ideen und großer Begeisterung haben sich die Schülerinnen und Schüler von Anfang an in das Projekt eingebracht“, sagte Schulleiter Harald Köllen am Donnerstag (31.5.2012) zum offiziellen Abschluss der Aktion. „Wir sind begeistert, welche große Wirkung von dem ja nur kleinen, zuvor kaum beachteten Raum nun auf die Umgebung ausgeht.“ Ermöglicht wurde das Kunstprojekt durch Spenden der Belegschaft von VW Nutzfahrzeuge und der finanziellen Unterstützung der Laatzener Firma Hanno Werk und des Baumarkts Martin Anders.

Weihten den im Rahmen eines Kunstprojekts gestalteten Lichthof in der Eberhard-Schomburg-Schule ein
Weihten den im Rahmen eines Kunstprojekts gestalteten Lichthof in der Eberhard-Schomburg-Schule ein (Foto): der Laatzener Künstler Udo Hetmeier, Laatzens Bürgermeister Thomas Prinz, Schulleiter Harald Köllen (auf den Stühlen von links nach rechts) und Lehrerin Cordula Meinhardt-Müller (hinten rechts an der Wand) mit Schülerinnen und Schülern der Abschlussstufen.

„Die Idee des Projekts war, sich mit den berühmten Bildern Piet Mondrians zu beschäftigen und sich dabei der für das Verständnis moderner Kunst so grundlegenden Frage zu nähern, wie man das Bild hinter dem Bild oder die Aussage eines Kunstwerks erkennen kann“, sagte Udo Hetmeier. „Dazu haben wir den künstlerischen Weg Mondrians erschlossen und verfolgt, wie sich das Motiv von seinen Landschaftsarbeiten bis zu den Farbflächen zusehends auf das Wesentliche reduzierte. Für uns alle war die logische Konsequenz, diese Arbeit im Lichthof fortzusetzen und den Raum, den wir vorher schon für andere Installationen genutzt hatten, neu zu gestalten“, so der Künstler.

Als Material für die Farbflächen wurden unterschiedlich große Platten gewählt, die von den Schülerinnen und Schüler in den Farben gelb, rot, blau und grün bemalt und schließlich in einer Art Gittermuster an die Wände montiert wurden. Zusätzlich haben die 16- bis 19-jährigen Jugendlichen 400 Kilogramm gelb gefärbten Kies auf dem nur wenige Quadratmeter großen Raum ausgestreut, wodurch der Lichtschacht nun anderes, wärmeres Licht ausstrahlt. Knapp ein Schuljahr hat das Projekt vom ersten Ansatz bis zur Verwirklichung gedauert.

„Ohne es eigentlich beabsichtigt zu haben, haben wir einen neuen Raum geschaffen, in dem sich die Schülerinnen und Schüler auch mal zu Zwiegesprächen zurückziehen können“, sagte Lehrerin Cordula Meinhardt-Müller. Für passendes Mobiliar hat die Klasse selbst gesorgt, in dem sie alte Stühle in den gleichen Farben wie die Holzplatten angemalt hat. Bei Regen geht’s aber zurück ins Schulgebäude – der Lichthof ist nicht überdacht.

Nach dem Vorbild Mondrians haben die Abschlussstufen der Eberhard-Schomburg-Schule einen Lichthof gestaltet
Nach dem Vorbild Mondrians haben die Abschlussstufen der Eberhard-Schomburg-Schule einen Lichthof gestaltet. Mitten in ihrem Werk (Foto): der Laatzener Künstler Udo Hetmeier (hinten links) und Lehrerin Cordula Meinhardt-Müller (hinten rechts) mit den Schülerinnen und Schülern Kerim, Dennis, Gülistan und Sonja (von links nach rechts).

Pressemitteilung 31.05.2012, Region Hannover

   

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