RSS 2.0 ATOM

03.06.2010

Jazz-Legende Richie Beirach zu Gast im Schloss Landestrost

Hannover/Neustadt – Die Veranstaltungsreihe „Kultur im Schloss Landtrost“ der Region Hannover wird im Juni mit einem Konzert des New Yorker Ausnahmepianisten Richie Beirach fortgesetzt. Gezeigt wird außerdem die Ausstellung „Wie es ist“ Arbeiten von Hinnerk und Elisabeth Schrader.

Richie Beirach
Solo-Jazz-Piano

Donnerstag, 10. Juni 2010, 20.00 Uhr, Großer Saal, Schloss Landestrost, Schlossstr. 1, 31535 Neustadt
Eintritt: 16 Euro/erm. 12 Euro

Richie Beirach ist eine Legende des Jazz. Zusammen mit Jazzgrößen wie Herbie Hancock, Chick Korea und Keith Jarrett ist es dem New Yorker Jazzpianisten gelungen, das Erbe von Bill Evans weiterzuführen und dabei einen eigenen unverkennbaren Stil zu entwickeln. 1947 in Brooklyn, New York, geboren, studierte er klassisches Klavier bei James Palmieri. Nachdem er das Album „Milestones“ von Miles Davis gehört hatte, war für Richie Beirach der Weg zum Jazz vorgezeichnet. Im Alter von 18 Jahren betrat er die New Yorker Clubszene und spielte unzählige „Gigs“, u. a. mit Lee Konitz und Freddie Hubbard. 1967 ging er an das „Berklee College of Music“, um anschließend an der „Manhattan School of Music“ bis 1972 Komposition zu studieren. Bald darauf wurde Richie Beirach, gemeinsam mit dem Bassisten Dave Holland und dem Schlagzeuger Jack DeJohnette, Mitglied in der Band von Stan Getz und spielte Tourneen weltweit. 1973 begann die musikalische Liaison mit Dave Liebman, mit dem er in den Gruppen „Lookout Farm“ in den 70ern und mit „Quest“ in den 80ern für Furore sorgte. Nach zahlreichen Tourneen, u. a. mit Chet Baker, John Abercrombie oder John Scofield, arbeitete er seit Mitte der 90er Jahre in Trio- bzw. Duo-Besetzungen mit George Mraz und Billy Hart sowie mit Gregor Hübner. Neben unzähligen eingespielten CDs als Bandleader und Sideman spielte Richie Beirach eine Vielzahl von Solo-Alben ein. Nach „Live in Tokyo“ (1981)

folgten „Ballads“, „Ballads 2“, „Waterlilies“, „Self Portraits“, „Sunday Songs“ u. v. m. Im Schloss Landestrost wird der New Yorker Ausnahmepianist ein weiteres „Solo-Kapitel“ live hinzuzufügen.

Hinnerk und Elisabeth Schrader

„Wie es ist“

Zeichnungen, Objekte, Keramik

Ausstellung vom 20. Juni bis zum 1. August 2010, Herzog-Erich-I.-Raum und „Silberkammer“, Schloss Landestrost, Schlossstr. 1, 31535 Neustadt
Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Samstag und Sonntag 14.00 bis 17.00 Uhr; Donnerstag und Freitag 10.00 bis 13.00 Uhr
Eintritt frei

Elisabeth und Hinnerk Schrader, seit 1963 ein Ehepaar, studierten beide sowohl Kunstpädagogik als auch freie Kunst. Jeder für sich hat ein umfangreiches und beeindruckendes Oeuvre vorzuweisen. Im Schloss Landestrost sind ihre Arbeiten zum ersten Mal in einer gemeinsamen Ausstellung zu sehen. Hinnerk Schrader, geboren 1932 in Nahrendorf, gestorben 1989 in Ronnenberg, studierte freie Kunst und Kunsterziehung an der Werkkunstschule Hannover und an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin bei den Professoren Erich Rhein, Curt Lahs und Mac Zimmermann. Von 1963 bis 1982 unterrichtete er an verschiedenen Gymnasien und an der Werkkunstschule Hannover. 1982 wurde er als Professor für Grundlehre an die Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig berufen. Hinnerk Schrader war Maler, Zeichner, Plastiker und Objektkünstler. Er hinterließ ein Werk von beeindruckender Vielfalt, das zum großen Teil aus Arbeiten auf Papier besteht. „Schraders Bilder, Zeichnungen und Objekte erscheinen wie Bühnen einer anderen Welt…. Fern und entrückt erscheinen die Figuren, die hier ihren Auftritt haben. … Hinnerk Schraders Bildwelten sind metaphorische Landschaften, in denen die grundsätzlichen Fragen der menschlichen Existenz in geheimnisvoller Weise angestimmt werden.“ Carsten Ahrens

Elisabeth Schrader, geboren 1935 in Barcelona, kam 1940 mit ihrer Familie nach Ronnenberg, wo sie seither wohnt. Nach einem Studium an der Werkkunstschule Hannover bei Prof. Rhein wechselte sie an die Kunsthochschule Kassel zu den Professoren Röttger und Winter. Nach ihrem Referendariat arbeitete sie ab 1962 als Studienrätin. Elisabeth Schrader zeichnet fein mit der Feder ausgeführte, dicht schraffierte, erzählerische Motive, sie malt und schafft geheimnisvolle, an Kultgegenstände erinnernde Objekte. Ihre Tonplastiken, häufig bemalte Behältnisse mit figürlich gestalteten Deckeln, erinnern an archäologische Fundstücke, die einmal kostbare Inhalte bewahrt haben. Die „Litzenobjekte“ dagegen wirken durch die oftmals vollständige Umhäkelung mit dünnem – häufig schwarzem, manchmal auch weißem oder farbigem – Elektrokabel verfremdet und verrätselt.

Veranstalter/Vorverkauf:
Region Hannover, Team Kultur, Schloss Landestrost, Schlossstr. 1, 31535 Neustadt,
Telefon 05032-899-154 o. E-Mail.
Öffnungszeiten: Mo-Do 8.00 bis 15.30 Uhr, Fr 8.00 bis 12.30 Uhr.
Öffnung der Abendkassen: eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn

Pressemitteilung 03.06.2010, Region Hannover

, , , , , , ,
   

Verwandte Artikel

Kein Kommentar

Noch keine Kommentare

Kommentar-RSS-Feed -

Entschuldige, das Kommentarformular ist zurzeit geschlossen.

 

New Orleans Revival in Burgdorf
Sehpferdchen 2012
Region Hannover wird durchsucht
Die Ricklinger Plakatwand