Film sehen lernen
Fünf Jahre KinoSchule Hannover
Hannover – Die Wirkungsweisen des zentralen Leitmediums unserer Zeit verstehen, sich mit anspruchsvollen Erzählformen auseinandersetzen, Film und Kino mit anderen Augen sehen: Das hat sich die KinoSchule Hannover zur Aufgabe gemacht. Seit Herbst 2004 bieten das Medienzentrum der Region Hannover und das Kino im Künstlerhaus Programme speziell für Schulen an, stellen Material für den Unterricht zusammen, bilden Lehrer fort.
Knapp 10.000 Schülerinnen und Schülern aus der Region haben bisher an den Veranstaltungen der KinoSchule teilgenommen.

Ralf Knobloch (links) und Sigurd Hermes wollen junge Menschen für Kinokunst begeistern
„In den vergangenen fünf Jahren ist es uns gelungen, Schülerinnen und Schüler für Filme auch jenseits des Hollywood-Kinos zu begeistern und damit neugierig auf andere Erzählweisen, auf andere Kulturen und auch Lebensentwürfe zu machen“, zieht Ralf Knobloch von Medienzentrum der Region Hannover eine erste Bilanz der KinoSchule. Insgesamt 276 Schulklassen aus der ganzen Region Hannover haben das Angebot im Kino im Künstlerhaus wahrgenommen. Neben Filmvorführungen mit Publikumsgesprächen wurden auch 42 Fortbildungen für Lehrer und Workshops für Schülerinnen und Schüler durchgeführt.
„Mit der KinoSchule hat sich das Kino im Künstlerhaus im besten Sinne als ein Lern- und Erlebnisort auch für Kinder und Jugendliche etabliert“, sagte Sigurd Hermes, Leiter des Kinos im Künstlerhaus. „Die monatliche Kino-Schul-Woche führt dem jungen Publikum immer wieder aufs Neue vor Augen, was für einen Spaß es macht, über Filme zu diskutieren, die eben nicht nur unterhalten, sondern auch herausfordern“, so Hermes, der zusammen mit Ralf Knobloch die KinoSchule initiiert hat.
Künftig wird die KinoSchule monatlich einen anspruchsvollen Kinderfilm präsentieren, noch stärker als bisher mit unterschiedlichen Partnern kooperieren und Fortbildungen anbieten. Für weitere Informationen über die Programme der KinoSchule steht Ralf Knobloch unter Telefon 0511/989 68 25 oder per Email zur Verfügung.
Pressemitteilung 25.08.2009, Region Hannover


