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25.06.2009

Landmarken in der Burgdorfer Aue

Landmarken in der Burgdorfer Aue

Gartenregion Hannover: Sechs Landmarken stehen ab 15. August 2009 in der Burgdorfer Aue
Burgdorf/Lehrte/Sehnde/Uetze Es sind knstlerische Interventionen mitten im Grnen: Drei Knstler und eine Knstlerin setzen im Rahmen des Projekts Landmarken Burgdorfer Aue entlang der Burgdorfer Aue im Osten der Region Hannover Skulpturen in die Landschaft: zwei auf Sehnder Gebiet, eine in Lehrte, zwei im Burgdorfer Land sowie eine im Bereich Uetze. Die Knstlerinnen und Knstler haben am Donnerstag ihre Entwrfe im Sehnder Rathaus vorgestellt.
Der Kunstparcours erstreckt sich ber 28 Kilometer und soll langfristig Bestand haben. Bis mindestens 2020 sollen die Skulpturen als markante Zeichen in den Kulturlandschaften der Brde und der Geest wirken. Das Vorhaben ist ein Gemeinschaftsprojekt der Gartenregion Hannover und der Kommunen Burgdorf, Lehrte, Sehnde und Uetze.

Reiner Hillebrandt, Susanne Siegl, Kai Wetzel und Knut Albrecht mit ihren Entwrfen

Mit den Landmarken wollen wir die Bedeutung der Burgdorfer Aue innerhalb der Region Hannover unterstreichen und den Verlauf des wertvollen Landschaftsraums kenntlich machen, erklrt Axel Priebs, Umweltdezernent der Region Hannover. Auerdem werden die knstlerischen Arbeiten als weithin sichtbare Zeichen auf den Hhenpunkten 65 bis 40 Meter ber Normalnull das Geflle der Burgdorfer Aue kenntlich machen.

Die knstlerischen Entwrfe wurden im Rahmen eines Wettbewerbs ausgewhlt, der im Februar von der Region Hannover ausgeschrieben worden war. Wir wollten keine Kunstwerke von der Stange. Die ausgewhlten Konzepte nehmen klaren Bezug zum Landschaftsraum Burgdorfer Aue und schaffen markante Blickpunkte, ohne dabei strend zu wirken. Kunst und Natur gehen eine perfekte Verbindung ein, sagt Andreas Ackermann, Landschaftsarchitekt und Mitglied der Wettbewerbsjury.

Die Sehnder Landmarke Wasserwegekreuzung thematisiert das Spannungsfeld zwischen Industrie, Natur und Kunst Ich wollte auf die Nhe des Kraftwerks Mehrum hinweisen. Auerdem unterfliet die Aue an diesem Punkt den Mittellandkanal, erlutert Knstler Reiner Hildebrandt. Bei der Arbeit handelt es sich um eine Stahlskulptur von mehr als vier Metern Lnge. Sie markiert auf 65 Metern ber Normalnull den hchsten Punkt des Landschaftsgebiets. Auf 60 Meter ber Normalnull liegt die zweite Sehnder Landmarke: Mit dem Wind lautet der Titel der fast drei Meter hohen Arbeit aus Lerchenholz, entworfen von Susanne Siegl. Kai Wetzel gestaltet die Landmarken Lehrte, 55 Meter ber Normalnull, und Uetze, 45 Meter ber Normalnull. Seezeichen heien seine Skulpturen. Sie rufen Assoziationen zu Bojen hervor, die ber Stahlketten fest im Erdreich verankert sind. „Ich mchte die Kulturlandschaft um die Dimension des Spielerisch-Absurden ergnzen, indem ich den Verlauf und das Geflle der Burgdorfer Aue mit Seezeichen markiere, voraus – oder rckschauend in menschenleere Zeiten. Meine Bojen knnen warten eine Allegorie der Geduld“, beschreibt Wetzel seine Arbeit aus Kunststoff, Stahl und Beton. Knut Albrecht, dessen Arbeiten im Burgdorfer Gebiet die Punkte 50 Meter und 40 Meter ber Normalnull markieren, arbeitet mit groen Sandsteinblcken und Stahl: Manche Steine lasse ich unbearbeitet, manche werde ich vor Ort bearbeiten. Der Kontrast soll verdeutlichen, wie der Mensch seine natrliche Umwelt gestaltet und seinen Bedrfnissen anpasst..

Am Sonnabend, 15. August, wird der Kunstparcours der Burgdorfer Aue erffnet. Los geht es an der Landmarke in Sehnde um 11 Uhr. In einer gemeinsamen Fahrradtour geht es dann weiter zu den verbleibenden fnf Skulpturen, die dann im stndlichen Abstand ebenfalls erffnet werden. Endpunkt der Tour ist um 16 Uhr die Landmarke auf Burgdorfer Gebiet. Jeder ist herzlich eingeladen, mitzuradeln und sich ein Bild von der Kunst im Grnen zu machen.

Das Projekt wurde von der Region Hannover und den Kommunen Burgdorf, Lehrte, Sehnde und Uetze sowie mit der Untersttzung von der Sparkasse Hannover, der Delventhal GmbH aus Burgdorf, der Eduard Rottmller Holzbau GmbH Hannover und der Holcim AG Deutschland finanziert. Die Gesamtkosten belaufen sich auf46. 000 Euro.

Die Gartenregion Hannover ist ein gemeinsames Projekt der Region Hannover in Zusammenarbeit mit den 21 Stdten und Gemeinden in der Region. Ziel ist es, die Grnqualitten der Region in ihrer Vielfalt an Grten, Parks und Landschaften weiter zu entwickeln und attraktiver zu gestalten. Im Jahr 2009 soll ein breit gefchertes Kultur- und Veranstaltungsprogramm das Publikum an diese Orte locken.

Wichtiger Partner der Gartenregion Hannover ist die Sparkasse Hannover.

Pressemitteilung 25.06.2009, Region Hannover

   

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