Burgdorfer CulturCircus 2009
Kabarett-Abend mit Hans Scheibner
In der Zeit vom 10. bis zum 16. Juni 2009 präsentieren die Stadt Burgdorf und der VVV mit Unterstützung der Stadtsparkasse Burgdorf den bereits fünften Burgdorfer “CulturCircus”. In einem Zirkuszelt, das 190 Zuschauern Platz bieten und im Schlossgarten, hinter dem Rathaus II, stehen wird, finden neben einem Vormittagsprogramm für Schülerinnen und Schüler abwechslungsreiche Abendveranstaltungen statt.

Hans Scheibner
Am Donnerstag, 11. Juni 2009, öffnet sich um 20.00 Uhr die Manage für Hans Scheibner. Den Titel „Altmeister des Kabaretts“ mag er nun wirklich nicht gerne hören – denn eine seiner Stärken ist es ja gerade, immer aktuell, immer auf dem neuesten Stand des bundesdeutschen „legitimen Polit-Theaters“ zu sein. Dabei ist das Kabarett eigentlich bereits Scheibners zweite Karriere. In den siebziger und achtziger Jahren war er einer der bekanntesten und beliebtesten Liedermacher. „Ich mag so gern am Fließband stehn“ war ein echter Hit, „Das macht doch nichts, das merkt doch keiner!“ ist längst zum geflügelten Wort geworden, seine Kernkraft-Ballade „Was in Achterndiek in der Nacht geschieht“ steht inzwischen als Klassiker in den Schulbüchern und wird als Bühnenstück immer wieder gespielt.
Immer ist Hans Scheibner seinen Weg gegangen, hat mit vielen seiner politischen Äußerungen provoziert und dadurch so manchen Job verloren. Und dabei ist Scheibner keineswegs der bitterböse, ätzende Politik-Kabarettist. Im Gegenteil. Viele lieben gerade seine verschmitzten Alltags-Satiren aus dem täglichen Absurdistan, in denen sich jeder wiederfinden kann.
Beim Burgdorfer “CulturCircus” 2009 präsentiert Hans Scheibner sein neues Programm “Direkt wie aus’m Leben” – Komödien, Tragödien und der höhere Blödsinn. Überall ist Irrenhaus und überall das Paradies! Man muss nur wissen, ob man sich gerade in dem einen oder in dem anderen befindet. Mit seinem neuesten Programm bleibt Scheibner zwar Scheibner – und doch stellt er sich diesmal als ein ganz anderer vor: als Erzähler abgründiger Alltagsgeschichten; als Träumer und als Poet entgleister Lyrik. Zwar kann er es natürlich nicht lassen, auch einige Seitenhiebe auf den aktuellen politischen Schwachsinn auszuteilen – hauptsächlich aber sind es diesmal Geschichten vom Pensionär im Supermarkt, vom lieben Gott am Küchentisch, von den falschen Witwen in Ohlsdorf, aber auch Haarsträubendes aus glorreicher Zeit oder vom Martyrium auf dem Elternabend.
Karten für diesen besonderen Abend (17,00 €, ermäßigte Karten für Schüler, Studenten, Wehr- und Zivildienstleistende: 15,00 €) sind im Vorverkauf im Bürgerbüro der Stadt Burgdorf (Rathaus III, Spittaplatz 4) und bei der Fa. Bleich Drucken und Stempeln (Braunschweiger Straße 2) erhältlich.
Die Kulturabteilung der Stadt Burgdorf nimmt unter Tel. 05136-898-322 gerne auch telefonische Kartenreservierungen vor.
Pressemitteilung 21.04.2009, Stadt Burgdorf





