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22.02.2009

Zu Gast im Schloss Landestrost: Tonalrausch

Kultur im Schloss: April 2009
Hannover/Neustadt – Die Veranstaltungsreihe „Kultur im Schloss Landtrost“ der Region Hannover wird im April mit einem Auftritt des Quintetts „Tonalrausch“ fortgesetzt: Die A-cappella-Band mit hohem Spaßfaktor hat ihre Wurzeln im Jazzgesang. Im Herzog-Erich-I.-Raum läuft weiter die Ausstellung „Die Farbe Grün“. Ab dem 25. April folgen die „Nachbilder – Gegenbilder“ von Lutz Friedel.

TONALRAUSCH

A-cappella-Abend
Sonntag, 26. April 2009, 20.00 Uhr, Großer Saal, Schloss Landestrost, Schlossstraße 1, 31535 Neustadt a. Rbge.
Eintritt: 16,- €/erm. 12,- €

Tonalrausch

Tonalrausch

Tonalrausch – das sind fünf junge Sängerinnen und Sänger aus Leipzig, Dresden und Berlin. Eine A-cappella-Band mit Spaßfaktor, die, aus dem Jazzgesang kommend, neue Wege beschreitet. Mithilfe von Humor, einem feinen Gespür für das Arrangement und gesanglicher Klasse verzaubert die fünfstimmige Gruppe um Matthias Knoche das Publikum mit neubearbeiteten Perlen des Jazz und der Popmusik. Dabei reicht das Spektrum von einfühlsamen Balladen wie „My Foolish Heart“ über „Afro Blue“ bis hin zu Titeln wie „Flintstones“ oder „No Limits“. Die Vokalgruppe aus Leipzig hat viele Gesichter, besondere Stimmfarben und einen Gesamtklang zum Wohlfühlen. Beim „International A Cappella Competition“ in Graz wurde diese Mischung 2007 mit dem silbernen Diplom belohnt und 2008 in der Kategorie Pop mit Gold sowie in der Kategorie Jazz mit dem 1. Preis ausgezeichnet.

Tonalrausch wird im Großen Saal von Schloss Landestrost in der Besetzung Alexandra Gruber, Sopran, Diana Labrenz, Alt, Gabriel Fuhrmann, Tenor, Matthias Knoche, Bariton, Daniel Barke, Bass, auftreten.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der 9. Internationalen A-cappella-Woche Hannover statt.

Ausstellung „Die Farbe Grün“

Angewandte Kunst, bis 13. April 2009
Herzog-Erich-I.-Raum
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag, 15.00 bis 18.00 Uhr,
Samstag und Sonntag 14.00 bis 17.00 Uhr, Eintritt frei

Alles im grünen Bereich! Mit dem beginnenden Frühling hüllt sich die angewandte Kunst im Schloss Landestrost in die Farbe des Lebens und der Hoffnung. Grün verkörpert das Wachsen und Werden, es wirkt beruhigend und harmonisierend und tut Körper und Seele gut. Mit seinen unzähligen Varianten erfreut es das Auge und stimmt optimistisch. Im Jahr der „Gartenregion Hannover“ hat sich die „Arbeitsgruppe

Kunsthandwerk und Design Hannover e.V.“ (AKH) mit den besonderen Eigenschaften dieser von vielen so genannten „vierten Primärfarbe“ beschäftigt. Professionell arbeitende Kunsthandwerker und Designer aus der Region Hannover und dem Land Niedersachsen haben einzigartige, phantasievolle und eigenwillige Arbeiten in allen erdenklichen Grüntönen geschaffen. Über 20 Mitglieder des AKH sowie fünf Gäste zeigen Schönes aus den Bereichen Schmuck, Textil, Papier, Keramik, Holz, Metall, Glas und Malerei.

Lutz Friedel „Nachbilder-Gegenbilder“

Übermalungen und Strukturen, 25. April bis 01. Juni 2009
Herzog-Erich-I.-Raum
Eröffnung: Freitag, 24. April, 19.00 Uhr
Öffnungszeiten: Dienstag bis Donnerstag, 10.00 bis 16.00 Uhr
Freitag 10.00 bis 13.00 Uhr, Samstag und Sonntag 14.00 bis 17.00 Uhr
Eintritt frei

Das Plakat einer Ausstellung seiner Holzskulpturen inspirierte Lutz Friedel zu einer Serie von Übermalungen. Man spürt das Vergnügen des Künstlers an dieser Übung. Im (selbst)ironischen Spiel mit eigener und fremder Identität entstanden in kraftvoller, spontaner Malweise und altmeisterlicher Farbpalette auf der immer gleichen Abbildung eines hölzernen

Kopfes Bilder wie „Selbst als Rembrandt“, „Selbst als Tod“, „Selbst als Simplizissimus“ oder „Selbst als Joschka Fischer“. Maler, Dichter, Sänger, Politiker, Tyrannen oder Revolutionäre – die Variationen sind unerschöpflich, die Physiognomien teils reduziert oder verfremdet, aber immer prägnant. Neben den Übermalungen zeigt die Ausstellung einige von Friedels Holzskulpturen: überlebensgroße Köpfe, die ungestüm und impulsiv, aber stets kontrolliert aus Eichenstämmen herausgeschlagen wurden. Der Künstler „arbeitet, bis das Holz eine Seele hat“. So entstehen Individuen mit ausdrucksvollen Gesichtern, die jedoch keine Abbilder realer Personen sind. Sie scheinen ein eigenes Leben zu haben: androgyn, seltsam entrückt, mit hypnotischem Blick, erwecken sie im Betrachter das Gefühl, sie zu kennen und eine Beziehung zu ihnen herstellen zu müssen.

Lutz Friedel, 1948 in Leipzig geboren, studierte an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden und der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. An der Akademie der Künste in Berlin war er Meisterschüler bei Prof. Bernhard Heisig. 1984 reiste er nach Westberlin aus. Heute lebt und arbeitet er in Berlin und im Havelland.

Veranstalter/Vorverkauf:
Region Hannover, Team Kultur, Schloss Landestrost, Schlossstr. 1, 31535 Neustadt,
Telefon 05032-899-154 o. Email. Öffnungszeiten: Mo-Do 8.00 bis 15.30 Uhr, Fr 8.00 bis 12.30 Uhr. Öffnung der Abendkassen: eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.

Pressemitteilung 22.02.2009, Region Hannover

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