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05.04.2008

Von Liebesgeschichten und Heiratssachen

Heiterer Liederabend mit Heinz Maraun
Garbsen (stp). Die Musikschule der Stadt Garbsen veranstaltet am Sonntag, 13. April, 17 Uhr, in der neuen Aula des Schulzentrums I, Planetenring 7, ein Konzert mit dem Bassisten Heinz Maraun.
Das Publikum erwartet ein unkonventioneller Liederabend, dabei begleitet Heinz Maraun sein Programm amüsant und kurzweilig als eigener „Conferèncier“.
Im ersten Teil des Abends stehen bekannte Liedern von Schubert, Brahms, Wolf und Loewe auf dem Programm, dazu Werke von Komponisten, die kaum zu den Größen des Liedschaffens gerechnet werden: Richard Genée, der Liberettist einiger Evergreens der goldenen Wiener Operettenära, macht mit seinem Couplet „Unvorbereitet“ den Anfang. Teils besinnlich, teils komödiantisch-übermütig handeln die Lieder von Werbung, Liebesglück und Ehestand, künden von glücklicher, unglücklicher, früher, später, verschmähter und gewährter Liebe.

Heinz Maraun
Heinz Maraun

Im zweiten Teil erklingen unter dem Motto: „Ich bin ein Bass“ Lieder und Arien aus dem „Zigeunerbaron“, „Gasparone“ und „Anatevka“. Der Sänger wird am Flügel begleitet von Ingeborg Broll, die als Gesangslehrerin an der Musikschule seit vielen Jahren für eine Vielzahl von Opern-, Operetten-, Musical- und Liederabenden verantwortlich zeichnet.

Heinz Maraun hat, wie er im Mai 2006 bei seiner offiziellen Verabschiedung an der Staatsoper Hannover sagte, seinen Beruf noch längst nicht abgearbeitet. Auch nach 40 Theaterjahren in Lüneburg, Osnabrück, Gelsenkirchen und seit 1977 Hannover, verspürt er kein Nachlassen seiner leidenschaftlichen Besessenheit für das Musiktheater. Allerdings: „Die Anderen müssen es wollen, dass man arbeiten darf“.

Mit „Anatevka“ an der Staatsoper, Liederabenden und der Produktion einer Weihnachts-CD war Maraun bis Ende 2007 befasst. Wiederholt war er bei den sommerlichen Schlossfestspielen in Zwingenberg am Neckar, unter anderem als „Kuno“, Freischütz, und als „Zsupan“, Zigeunerbaron, zu hören. Auch 2008 ist Maraun eingeladen, dort den „Alfred P. Doolittle“ aus My fair Lady und den „Zuniga“ aus Carmen zu singen. Gemäß seiner Philosophie: „Nächstenliebe ist ein Dauerauftrag“ und „Freudig geben!“ engagiert sich Maraun seit Jahrzehnten für verschiedene Hilfsorganisationen.

Eintrittskarten zum Preis von zehn, ermäßigt acht Euro, sind im Vorverkauf im Kulturbüro der Stadt Garbsen, Telefon (0 51 31) 7 07 6 50, und an der Abendkasse erhältlich.

Pressemitteilung 05.04.2008, Stadt Garbsen

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