Schöne Künste und starke Geschichten in der BBS Handel: Pino Polimeno wird Teil der Schulkunst
Wo sonst Wirtschaft betrieben wird und Computer die Szene beherrschen, steht derzeit die Kunst im Mittelpunkt. Zwei wunderschöne Bildkästen sind in dieser Woche der Berufsbildenden Schule Handel übergeben worden. Künstler Pino Polimeno und Schüler erzählten Geschichten zu den Bild-Themen „Kneipe“ und „Kino“. Dazu gab es Punsch und eine Werkschau des Künstlers – insgesamt ein stimmungsvoller Abend.

Der Künstler Pino Polimeno (rechts) und Studienrat Ingo Ströh, der die Auswahl der Schulkunst leitete
Die Berufsbildende Schule Handel in Hannover stattet ihr Gebäude bereits seit einigen Jahren nach und nach mit Kunstwerken aus. So sollen die Schüler mit bildender Kunst konfrontiert werden – ein Gegenpol zu dem wirtschaftlichen Schwerpunkt der Schule. Schulleiter Dr. Helmut Lungershausen verspricht sich von dieser Auseinandersetzung eine Veränderung der Einstellung zu Kunst: „Unsere Schüler erleben Kunst als Teil der schulischen Umwelt, sie erfahren neue Sehgewohnheiten und akzeptieren auch Bilder, die sie nicht auf Anhieb verstehen.“
Am Dienstag wurde die Schulkunst um Werke des Künstlers Pino Polimeno (Hannover) erweitert. Das Kollegium hatte die Bilder ausgewählt, zwei Bildkästen mit Eingängen von Kino und Bar in süditalienischer Prägung. Polimeno erzählte die Geschichten aus seiner Heimat Calabrien, die den Anlass für die beiden Werke geliefert hatten.
Sechs Schülerinnen und Schüler der Berufsoberschule hatten zu den beiden Themen Texte im Deutsch-Unterricht verfasst. Sie trugen ihre Geschichten vor und nahmen das Publikum mit auf eine Reise in ganz persönliche Lebensausschnitte. Sie trugen so zu einem Abend bei, bei dem Kunst auf ganz andere Weise präsentiert wurde, und ernteten dafür großen Beifall.
Pressemitteilung 01.02.2008, Region Hannover




